Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in Gebärdensprache

Zwei Hände auf Laptop-Tastatur.

Informationen für Gehörlose

Der Hospizverein Fürth stellt zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aktuell 11 verschiedene Videos in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. Jedem Menschen kann es passieren. Durch Unfall oder Krankheit können plötzlich wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigt werden. Nahe Angehörige oder Freund*innen dürfen nur im Notfall und unter bestimmten Voraussetzungen stellvertretend entscheiden. Mit den passenden Vollmachten und Verfügungen können beizeiten Entscheidungen für den Notfall festgelegt werden.

Themen der Videos:

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Organspende
  • Reflexion zum Lebensende

Die Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht dient dazu, dass eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens bestimmte Angelegenheiten in Ihrem Namen regeln kann/ können (wie Wohnungsangelegenheiten, Versicherungsgeschäfte oder Abschluss eines Heimvertrags). Sie entscheiden mit Ihrer schriftlichen Vollmacht über die einzelnen Befugnisse, die die bevollmächtigte Person haben soll.

Die Patientenverfügung

Mit einer schriftlichen Patientenverfügung können Sie als volljährige Person vorsorglich festlegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen (wie künstliche Ernährung oder Beatmung) am Ende Ihres Lebens durchzuführen oder zu unterlassen sind, falls Sie nicht mehr selbst entscheiden können.

Der Hospizverein Fürth ermöglicht Gehörlosen mit den Videos in Gebärdensprache notwendige Dokumente übersetzt und erklärt zu bekommen. Damit erhalten sie die Möglichkeit, die Inhalte zu verstehen und die Dokumente eigenständig auszufüllen. Dies sollte mit einer nahen Person, im ärztlichen Gespräch oder mithilfe eines Notars geschehen. 

Zu den die YouTube-Video kommen Sie über das Portal vom Hospizverein Region Fürth . Die Videos können Sie über den Web-Browser oder per QR-Code öffnen.

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