Entlassmanagement wie vor der Pandemie

Zwei Hände zeigen mit Stift auf ein Blatt.

Zwei Hände zeigen mit Stift auf ein Blatt.

Corona-Sonderregeln für die Krankenhausentlassung aufgehoben.

Seit dem 8. April 2023 gelten wieder die alten Regeln. Krankenhauspatient*innen haben im Rahmen ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, bei der Überleitung in die häusliche Versorgung, einen gesetzlichen Anspruch die benötigten Leistungen für eine Dauer von bis zu 7 (statt 14) Tagen verordnet zu bekommen.

Das Entlassmanagement umfasst die Verordnung von häuslicher Krankenpflege, Heilmitteln, Hilfsmitteln, Soziotherapie, spezialisierter ambulanter Palliativversorgung sowie von sonstigen in die Arzneimittelversorgung einbezogenen Produkten. Arzneimittel können von Seiten des Krankenhauses mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen verordnet werden. Ebenfalls ist das Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Dauer von 7 Tagen möglich.

Die Verordnungen und Bescheinigungen werden von den behandelnden Ärzt*innen ausgestellt. Dadurch soll die meist kurze Spanne bis zum Beginn der Nachbetreuung durch die niedergelassenen Ärzt*innen abgesichert werden. Ansprechpartner*innen für die Krankenhausnachbetreuung und das Entlassmanagement ist in der Regel der Sozialdienst des Krankenhauses. Damit die Überleitung reibungslos verläuft, treten Sie mit dem Bereich frühzeitig in Kontakt.

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